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Jean-Michel Basquiat

Jean-Michel Basquiat

New York 1960 -
New York 1988


Jean-Michel Basquiat wird am 22.2.1960 in New York geboren, der Vater stammt aus Haiti, die Mutter ist Puertoricanerin. 1978 beginnt Jean-Michel Basquiat seine künstlerische Karriere mit seinem Freund Al Diaz als Graffiti-Sprayer auf New Yorks Straßen, seine Graffitis signiert er mit "SAMO", was für "Same old Shit" steht. Für seinen Lebensunterhalt verkauft er bemalte Postkarten und T-Shirts, fertigt Assemblagen aus Schrott. Bald wird die New Yorker Kunstszene auf den jungen Künstler aufmerksam. Basquiat lernte Keith Haring und Kenny Scharf kennen, die sich Anregungen aus der Graffiti-Szene holen.
Jean-Michel Basquiats sehr ursprüngliche malerische Arbeiten, die seit den 1980er Jahren auf Leinwand und Papier entstehen, verhelfen ihm rasch zu Erfolg, der den Künstler quasi über Nacht zum Star macht. 1980 nimmt Jean-Michel Basquiat an der "Times Square Show" teil, die ihm erste Aufmerksamkeit bringt. 1981 veröffentlicht der Kunstkritiker René Ricard den Artikel "The Radiant Child" in der Zeitschrift "Artforum". Im gleichen Jahr beschert ihm die Teilnahme an der Ausstellung "New York / New Wave" im P.S.1. endgültig den künstlerischen Durchbruch. 1982 ist Jean-Michel Basquiat mit 21 Jahren der jüngste Künstler, der zur Teilnahme an der renommierten "documenta" in Kassel eingeladen wird. Ausstellungen in Europa, Japan und den Vereinigten Staaten schließen sich an und machen den Künstler international bekannt, seine Werke bei Kritikern, Sammlern und Künstlern immer begehrter.
1984 lernt Jean-Michel Basquiat Francesco Clemente und Andy Warhol kennen, mit denen er zusammenarbeitet. Andy Warhol wird nicht nur zu seinem größten Förderer, sondern auch zu einem engen Freund.
Jean-Michel Basquiat stirbt am 12.8.1988 an einer Überdosis Heroin. Julian Schnabel porträtiert 1996 den Künstler in dem Film "Basquiat".

Ketterer Kunst
Sammelgebiete:
z. B. ABSTRAKT

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